Kurzbeschreibung
Bei unseren DNM Beuten aus Holz haben Sie die Wahl zwischen Zargen aus Kiefernholz und Zargen aus Weymoutskiefernholz.
Die Zargen sind ausgelegt für je 12 DNM Waben im Warmbau oder für 10 Zanderwaben im Kaltbau.
Die Beuten sind falzlos, mit Verrutschsicherung und vereinen so die Vorteile von Beuten mit und ohne Falz. Durch Stabilisierungs- und Griffleisten an den Stirnseiten sind sie besonders gut zu fassen. In Stabilität, Ausstattung und Ausrüstung gehören sie zu den besten auf dem Weltmarkt.
Beschreibung der einzelnen Teile unserer DNM Beute:
Alle Beutenteile werden von uns ungestrichen angeboten, nur die Fütterer werden innen garantiert wasserdicht und lebensmittelecht versiegelt.
Für dieses System haben wir zwei flache- und einen hohen Unterboden im Angebot.
Alle drei haben den gleichen Preis.
1.1 Flacher Unterboden mit Edelstahldrahtgitter, Maschenweite 2,3 mm und Querstabilisatoren
Bei diesem Unterboden sind eine Varroaschublade und ein Fluglochkeil (mit zwei verschieden großen Öffnungen) im Preis inbegriffen. Die Öffnungen des Fluglochkeils sind so gewählt, dass sich bei Einsatz des kleinen, seitlich gelegenen Flugloches Ableger besser schützen können. Im Herbst werden die Völker durch das niedrigere mittige Winterflugloch bei der Abwehr von Räuberei unterstützt und im Winter können keine Feldmäuse (da Höhe nur 7,5 mm) hinein. Im Sommer sollte man bei normal starken Völkern den Fluglochkeil entfernen und die gesamte Größe des Flugloches freigeben.
Dieser moderne, robuste und stabile Boden ist für die Hobbyimkerei ebenso wie für die Profi-Imkerei, sowie für Wanderimkereinen geeignet (von mir empfohlen).
Die weiße Plastikschublade kann so eingeschoben werden, dass sie den Boden abdichtet. Wenn z. B. mit Ameisensäure behandelt wird ist dies wichtig, damit eine entsprechende Konzentration in der Stockluft gehalten wird. Andererseits ist es auch möglich, die Schublade mit den Holzleisten nach unten einzuschieben. Dann kommt durch die etwa 18 mm hohe und 360 mm breite Öffnung von hinten ausreichend Luft durch das Varroagitter. In der Belüftung der Beute gibt es so keinen großen Unterschied bei Einsatz der Schublade mit den Abdichtleisten nach unten im Verhältnis zu entnommener Schublade. Es kann aber bei so eingeschobener Schublade der Milbenfall und Fall von Gemüll sehr gut beobachtet werden. Wenn z.B. im Herbst Bienenflügel und Bienenbeine auf der Schublade liegen, dann ist dies ein Zeichen von Räuberei z.B. durch Bienen oder Wespen. Dann sollte das Flugloch verkleinert werden (je nach Bedarf bis auf minimal Platz für eine Biene) und es ist eine wiederholte Nachkontrolle zu empfehlen. Im Herbst und Winter kann so auch der Totenfall von Varroamilben sehr gut beobachtet werden.
Vor allem im Herbst sollten die Völker nach meiner Erfahrung über offenem oder von unten belüftetem Boden geführt werden. Die Bienen können sich so an die Naturgegebenheiten besser anpassen. Sie fühlen Kälteeinbrüche und Frost deutlich und gehen im Spätherbst nach den ersten Frösten rechtzeitig aus der Brut. Anfang Dezember kann mittels Träufelmethode (in der Regel brutfrei) nochmals gegen Milben (Restentmilbung) behandelt werden.
Der Boden besitzt vorn Einhängeösen für unser in der Höhe anpassbares Anflugbrett. Das Anflugbrett ist ein eigener Artikel.
1.2. Flacher Unterboden mit Plastikdraht
- Bei diesem Unterboden ist eine Varroaschublade und ein Fluglochkeil mit zwei verschieden großen Öffnungen, feldmausdicht, ca. 7,5 mm Eingangshöhe, mit im Preis inbegriffen.
- Als Varroagitter wird blaues mäusebissfestes und ameisensäurefestes Spezial-Plastikgewebe verwendet. Die Maschenweite wurde mit 2,3 mm so gewählt, dass Varroamilben gut durchfallen können.
- Der Boden ist anders als der oben angeführte flache Unterboden gefertigt, ohne Quertraversen und ohne Einhängemöglichkeit für ein Anflugbrett.
- Der Freiraum zwischen Varroagitter und Rähmchenunterleiste wurde so gewählt, so dass die Bienen genügend Raum haben, um die Brut von unten zu wärmen und andererseits Wildbau und das Ansetzen von Weiselzellen im Bereich des Unterbodens weitgehend vermieden werden.
- Wir empfehlen, die Schublade nur kurzzeitig zur Ameisensäurebehandlung und Varroakontrolle einzusetzen. Vor allem im Herbst sollten die Völker nach meiner Erfahrung über offenem Boden geführt werden. Sie fühlen so die ersten Fröste deutlicher, gehen früher aus der Brut und können meist im Dezember (brutfrei) mittels Träufelmethode Varroa behandelt werden. Der Boden ist sowohl für die Stand- wie auch für die Wanderimkerei geeignet.
- Bei diesem Unterboden ist eine Varroaschublade und ein Fluglochkeil mit zwei verschieden großen Öffnungen, feldmausdicht, ca. 7,5 mm Eingangshöhe, mit im Preis inbegriffen.
- Als Varroagitter wird blaues mäusebissfestes und ameisensäurefestes Spezial-Plastikgewebe verwendet. Die Maschenweite wurde mit 2,3 mm so gewählt, dass Varroamilben gut durchfallen können.
- Der Boden ist anders als der oben angeführte flache Unterboden gefertigt, ohne Quertraversen und ohne Einhängemöglichkeit für ein Anflugbrett.
- Der Freiraum zwischen Varroagitter und Rähmchenunterleiste beträgt 60 mm. Bei diesem Boden ist es nicht sinnvoll mit einem Trennschied zu arbeiten und es kommt regelmäßig zu Drohnen- und Wildbau unter den Rähmchen. Dieses Problem wäre zwar durch eine Bausperre zu lösen, aber bei einer voll funktionsfähigen Bausperre wird der Milbenfall durch das Varroagitter behindert.
- Wir empfehlen, die Schublade nur kurzzeitig zur Ameisensäure Behandlung und Varroakontrolle einzusetzen. Vor allem im Herbst sollten die Völker nach meiner Erfahrung über offenem Boden geführt werden. Sie fühlen so die ersten Fröste deutlicher, gehen früher aus der Brut und können Ende November, Anfang Dezember (brutfrei) mittels Träufelmethode Varroa behandelt werden. Der Boden ist sowohl für die Stand- wie auch für die Wanderimkerei geeignet.
2. Die Zargen
- sind aus Kiefernholz, oder gegen Aufpreis auch aus Weymutskiefernholz hergestellt,
- mit Bindan B3Leim verleimt und über Nut und Feder mit 5 mm x 60 mm Schrauben verbunden
- das System verbindet die Vorteile von falzlosen Zargen ( Beuten) mit solchen die einen Falz haben.
- durch die unten installierte Verrutschsicherung lassen sie sich ebenso gut wie Beuten mit Falz transportieren.
- in Handhabung, Stabilität und Konstruktion gehören sie zu den Besten auf dem Weltmarkt
- sie sind mit handlichen Griffleisten ausgestattet und die Rähmchen liegen auf nicht rostenden, mit Edelstahlschrauben befestigten Metallschienen. Anmerkung: Die Metallschienen sind nur für DNM-Rähmchen angebracht. Beim Einsatz von Zanderrähmchen liegen diese auf Holz.
3. Flachzargen
Natürlich haben wir für dieses Beutensystem auch Euroflachzargen 166 mm hoch und Halbzargen 117 mm hoch. Sie ernten damit nicht mehr aber bestimmt auch nicht weniger Honig. Ihre Frau wird Sie beim Einsatz von Flachzargen vielleicht lieber bei der Arbeit unterstützen und die Arbeit ist leichter, ermüdungsfreier und weniger anstrengend für Ihren Rücken. Ich selbst empfehle 166 mm hohe Flachzargen aus Weymoutskiefernholz als Honigräume. Insbesondere für Erwerbsimkereien, Imkereien von Senioren und für von Frauen betriebene Imkereien erleichtern diese die Arbeit wesentlich.
1 ½ hohe DNM Brutraumzargen
Ein Teil unserer Kunden bevorzugt 337 mm hohe Brutraumzargen. Man kann damit wie mit Dadant arbeiten - siehe Beschreibung unserer Dadantbeute.
Trennschiede
Unsere Trennschiede haben die gleichen Außenmaße wie unsere Brutwaben
(die Bienen müssen an allen Seiten herumlaufen können). Trennschiede sind nicht für hohe Böden geeignet, weil die Bienen hier nach unten mit Wildbau ausweichen können.
Erklärung der Anwendung unserer Trennschiede
Siehe Arbeit mit flachem Unterboden und Trennschied am Ende dieser Beschreibung.
- aus Stahldraht, in Holz gefasst
- liegen ca. 7 mm über den Rähmchen
(Dadurch können die Bienen besser hochsteigen, die Verteilung des Königinnenduftstoffes wird weniger behindert und die Bienen nehmen die Honigräume besser an.)
5. Das Bienenfluchtschied
- es stehen drei verschiedene Systeme von Bienenfluchteinsätzen zur Auswahl
- ein System nach "Lega"
- ein System aus Plastikgitter französischer Herkunft und
- eine große Rundbienenflucht mit 8 Ausgangskanälen
- sie unterscheiden sich in Größe und Preis
(nach meiner Erfahrung sind sie alle drei fast gleich gut in ihrer Funktion)
- die Honigernte können Sie sich durch den Einsatz von Bienenfluchtschieden wesentlich erleichtern. Diese stellen eine der größten Arbeitserleichterungen in der Imkerei überhaupt dar.
Erklärung zur Anwendung unserer Bienenfluchten
Bienenfluchten setzt man unter Zargen mit zu schleudernden Honigwaben ein, diese Honigräume, dürfen keine Brutwaben enthalten und die Völker müssen weiselrichtig sein.
Man sollte darauf achten, dass den Bienen nach dem Verlassen der Honigräume dann in den Zargen unter dem Fluchtschied, auch genügend Raum zur Verfügung steht. Nach dem Einsetzten der Bienenfluchtschiede verlassen die Bienen innerhalb von Stunden bis zu einem Tag fast vollständig die darüber liegenden Honigräume und können nicht wieder zurück. Damit entfallen das Abkehren oder Abblasen der Waben weitestgehend und die dabei auftretenden vielfältigen Verletzungen von Bienen. Außerdem wird die beim Abkehren meist aufkommende Räuberei vermieden.
- ist trogförmig und Wasserdampfdurchlässig, die offene Seite des Troges muss nach oben zeigen und kann insbesondere im Frühjahr nach dem Reinigungsflug zum Einlegen einer Wärmedämmung genutzt werden
- wird von uns ohne Wäremeisolationseinlage geliefert
Nach meiner Erfahrung sollten die Bienen von Herbst nach der Verdeckelung des Winterfutters bis zum Reinigungsflug im Frühjahr möglichst kühl sitzen. Nach dem Reinigungsflug kann das Einlegen von wärmedämmenden und wasserdampfdurchlässigem Isolationsmaterial nützlich sein.
7. Zwischenboden mit Edelstahldrahtgewebe und Wandergitter in einem
- unsere Zwischenböden sind oben über dem Edelstahlgewebe mit einem Flugloch versehen
- eignen sich zum Vereinigen von Völkern
- eignen sich zur Zwischenablegerbildung über einem Volk, zur Schwarmverhinderung und zur Ablegerbildung über einem Volk
- sind notfalls auch kurzzeitig als Unterboden für einen Ableger nutzbar
Ich selbst empfehle die Benutzung von Zwischenböden, weil diese sehr vielseitig eingesetzt werden können. Ich selbst nehme sie auch gern zum Beispiel beim Transport von Zargen mit Honigwaben zur Abdeckung und vieles mehr. Zum Wandern sind sie bei Verwendung unserer Böden meist gar nicht erforderlich, außer es erfolgen Fernwanderungen bei sehr hohen Temperaturen.
Wir haben zurzeit fünf verschiedene Fütterer im Angebot.
Alle funktionieren ähnlich dem System des Adamfütterers mit einem Aufstieg, der auch zum Füttern von Ablegern geeignet ist.
8.1. Futterzarge von Profis bevorzugt
- aus Holz, Aufstieg an der Vorderwand
- innen wasserfest und wasserdicht versiegelt
- spezial behandelt
- Fassungsvermögen von ca. 14 kg Futtersirup, auch zum Füttern von Futterteig geeignet
- schräger, gestufter Aufstieg mit Edelstahlabdeckung, sie wird aus meiner Sicht allen Anforderungen gerecht
8.2. Die anderen Fütterer
- aus Plastik
- Fassungsvermögen von 1,5 bis 6 Liter (siehe Material zum Selbstbau)
- aus stabilen verzinktem Stahlblech oder Edelstahlblech
- ca. 12 cm hoch
- sie sind nach oben leicht konisch ausgerichtet und so auch als Turm ineinander stapelbar, wenn 25 mm starke Distanzhölzer oder unser Anflugbrett zwischen die einzelnen Dächer gelegt werden
- so mit Distanzelementen gestapelt sind sie gut zum Wandern und für den Transport geeignet
- dadurch, dass sie nach unten schräg von den Zargen abstehen, werden diese bei leichtem Regen nicht nass
- beim Zargentransport eignen sie sich auch bedingt als Auffangbecken für herabtropfenden Honig
- ich benutze sie oft verkehrt herum auf den Boden gelegt, als Unterlage für abgenommene Zargen bei der Arbeit an den Völkern)
Wichtig ist:
- die Dächer müssen beim Einsatz auf den Beuten unterbelüftet sein
(D. h., auf dem Element unter dem Dach, z. B. dem Innendeckel, sollten an den Ecken nach oben zeigend vier Abstandshalter in der Höhe von ca. 7 mm angebracht werden. Diese können die von uns am Blechdach innen angebrachten Abstandshaltungen ersetzen, weil diese nur zum Transport bis zum Kunden vorgesehen sind.)
Dies hat folgende Vorteile:
- an den Dächern kann sich innen kein Schwitzwasser bilden
- im Sommer wird es unter den Dächern nicht zu heiß
- es hält sich kein Ungeziefer unter den Dächern
- Bienen, die sich während der Bearbeitung dort absetzen, können von selbst entweichen
Alles in allem ein Beutensystem nach den besten Erkenntnissen.
Es ist anpassungsfähig, vielseitig und auf das modernste ausgestattet. Es kann vom Gebirge bis zur See unter allen klimatischen Bedingungen in Deutschland eingesetzt werden und ist auch für alle bei uns gehaltenen Bienen geeignet.
Anfängern wie fortgeschrittenen empfehlen wir, dass sie sich bei der Bearbeitung nach dem Buch von Dr. Liebig "Einfach imkern" orientieren.
Zum Abschluss noch einige Hinweise zu meinen Erfahrungen mit der Arbeit von flachen Böden und Tennschieden.
- Flache Unterböden werden nicht oder nur wenig verbaut und in Ihnen werden in der Regel keine Weiselzellen angesetzt.
- Bei der Bildung von Ablegern in normale Zargen kommt es nicht zu Wildbau, wenn Sie hinter die Waben, zur unbesetzten Seite der Zarge hin ein Trennschied geben.
In Beuten mit flachen Böden kann man den Brutraum unter einem Absperrgitter mit einem Trennschied einengen und die Brutflächen so begrenzen, dass Trachten, vor allem Frühtrachten, besser genutzt werden können. Durch gezieltes zugeben von Mittelwänden und Leerwaben kann ich die Brut steuern (z. B. bei Bedarf leicht bremsen) und eine ständig aufsteigende Brutentwicklung bis zur Sommersonnenwende erreichen.
Das hilft Schwärme weitestgehend zu verhindern. Bei richtiger Steuerung der Brut mittels Trennschied erreiche ich, dass die Königin vor allem im Frühjahr, etwa zu Beginn der Rapstracht, nicht zuviel und damit vollwertige Eier legt. Bei richtiger Anwendung sind dann auch für alle schlüpfenden Maden genügend Pflegebienen vorhanden und es können optimal ernährte, sehr leistungsfähige und langlebige Bienen aufwachsen.
Die auf solche Art gesteuerten Völker haben unter meinen Verhältnissen während der Haupttracht eine höhere oder gleiche Anzahl, sowie wesentlich leistungsfähigere Bienen, als Völker die zum Brüten das gesamte Jahr einen Doppelraum zur Verfügung haben.
Ich ernte von solchen Völkern im Durchschnitt mindestens eine Zarge mehr Honig.
Spätestens ab der Sommersonnenwende bis zum Beginn der Frühtracht brauchen die Völker aber, nach meiner Erfahrung, unbedingt einen etwa so großen Brutraum wie zwei Zanderzargen und zwar dann ohne Begrenzung durch Trennschied oder Absperrgitter. Ein guter Polleneintrag im Herbst und ein reichlicher Vorrat an Winterfutter sind die Grundlage für einen optimalen Start in die Tracht des nächsten Jahres. Aber dann nach Trachtbeginn wieder mit Trennschied.
Probieren Sie es doch einfach mal aus.
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